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Startseite » Agrar- und Landtechnik » Belüftungstechnik » Teleskopbelüftungsrohr » Teleskopbelüftungsrohr DN 300 – 2,1 bis 5,8 Meter
Produktbeschreibung
Das Teleskopbelüftungsrohr DN 300 von Schmelzer ist für die Belüftung und Kühlung von vorgereinigtem Getreide und vergleichbaren Schüttgütern im Flachlager ausgelegt. Das Rohr arbeitet teleskopisch: Mehrere Rohrelemente aus gelochtem Blech sind im Durchmesser abgestuft und können ineinander geschoben werden. Für den Betrieb werden die Elemente auseinandergezogen, sodass die Luft über die gesamte Länge in die Schüttung eingebracht wird. Unterschiedliche Lochungen der Bleche unterstützen eine gleichmäßige Luftverteilung entlang der Rohrstrecke.
Der Längenbereich liegt bei ca. 2,1 bis 5,8 m (Typ 3/2/6/300). Für den Anschluss eines Belüftungsgebläses oder Körnerkühlgeräts ist ein Belüftungsanschluss mit Wulst vorgesehen, damit der flexible Luftschlauch sicher befestigt werden kann (Fixierung z. B. mit Schelle oder Spannband). Ein innenliegendes Stahlseil bleibt während des Belüftens im Rohr und dient später zum kontrollierten Herausziehen aus dem Lager.
Das System ist für praxisnahe Lagerbedingungen konzipiert. Für einen störungsfreien Betrieb sind die Einsatzgrenzen zu beachten: Die Luftgeschwindigkeit in der Schüttung sollte im Bereich von etwa 1 cm/s liegen, die Schütthöhe darf 5 m nicht überschreiten und die maximale Kornfeuchte darf 18 % nicht überschreiten. Um Verstopfungen zu vermeiden, sollte der Korndurchmesser über 1,5 mm liegen. Das Rohr kann bedingt auch zur Belüftungstrocknung eingesetzt werden; dabei ist der Verlegeabstand im Vergleich zur reinen Belüftung/Kühlung deutlich zu reduzieren.
Montage, Verlegung & Betriebshinweise
Für den Einsatz im Flachlager sind an der Stirnwand des Lagers Wanddurchbrüche erforderlich. Der empfohlene Durchmesser liegt bei ca. 420 mm. Der Abstand der Durchbrüche zu den Seitenwänden sollte maximal 2 m betragen, der Abstand zwischen den Rohren maximal 4 m. Das zusammengeschobene Rohr wird im Lager so positioniert, dass der Luftanschluss durch den Wanddurchbruch geführt werden kann.
Zum Auseinanderziehen des Rohrs wird am verjüngten Ende die Öse genutzt. Ein mitgeliefertes Auszugsseil kann eingehängt werden, um das Ausziehen zu erleichtern. Beim Auseinanderziehen ist darauf zu achten, dass das innenliegende Rückzugseil/Stahlseil so weit herausragt, dass es später zum Herausziehen an Schlepper, Radlader, Gabelstapler oder Seilwinde angeschlagen werden kann. Beim Befüllen ist das Rohr von beiden Seiten gleichmäßig mit Lagergut zu bedecken, um Luftverluste zu vermeiden. Bei schräg auslaufenden Schüttkegeln ist besonders darauf zu achten, dass das Rohr ausreichend bedeckt ist.
Wichtig: Die Verlängerung und der Anschlussübergang dürfen nicht beschüttet werden. Dafür ist der erste Rohrabschnitt unperforiert zu verwenden. So wird vermieden, dass kritische Übergänge blockieren oder unnötige Luftverluste entstehen.
Zielgruppen & Anwendungsbeispiele
Landwirtschaftliche Betriebe (Getreide, Körnerleguminosen, Ölsaaten)
Für landwirtschaftliche Betriebe ist das Teleskopbelüftungsrohr DN 300 eine robuste Lösung zur Qualitätssicherung im Flachlager. Typische Anwendungen sind die Belüftung und Kühlung von Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Mais sowie von Körnerleguminosen und Ölsaaten. Der teleskopierbare Aufbau erleichtert die Anpassung an wechselnde Lagerlängen und Erntemengen.
Betreiber von Flachlagern
Flachlager profitieren von der kontrollierten Luftführung in der Schüttung. Bei korrekter Verlegung und ausreichender Abdeckung unterstützt das System eine gleichmäßige Durchströmung. Für die Planung sind u. a. Wanddurchbruch (ca. 420 mm) sowie Abstände (zu Seitenwänden und zwischen Rohren) zu berücksichtigen.
Getreidelagerbetreiber mit Körnerkühlung
Bei Kombination mit Belüftungsgebläsen oder Körnerkühlgeräten lässt sich der Luftanschluss über einen flexiblen Schlauch herstellen. Die Anschlusswulst hilft, den Schlauch sicher zu fixieren. Im Betrieb ist darauf zu achten, dass Übergänge nicht beschüttet werden und die Luftführung nicht durch ungleichmäßige Abdeckung beeinträchtigt wird.
Agrartechnische Lohnunternehmen
Lohnunternehmen setzen häufig auf flexible Systeme, die in unterschiedlichen Lagern einsetzbar sind. Der teleskopische Längenbereich reduziert den Bedarf an mehreren Rohrvarianten. In der Praxis ist vor allem ein kontrollierter Auszug sowie das sichere Herausziehen nach dem Einsatz relevant.
Planer und Ausstatter landwirtschaftlicher Lagertechnik
Planer nutzen das Teleskopbelüftungsrohr DN 300 als Baustein in Belüftungskonzepten. Neben Rohrlänge und DN sind insbesondere die Einsatzgrenzen (Schütthöhe, Feuchte, Luftgeschwindigkeit) sowie Verlegeabstände als Planungsparameter hilfreich. Für Belüftungstrocknung ist eine deutlich engere Verlegung erforderlich als bei reiner Belüftung und Kühlung.
FAQ
Welche Einsatzgrenzen sind zu beachten?
Für einen störungsfreien Betrieb sind die vom Hersteller beschriebenen Rahmenbedingungen einzuhalten. Dazu zählen insbesondere eine Schütthöhe von maximal 5 m, eine maximale Kornfeuchte von 18 % sowie eine Luftgeschwindigkeit in der Schüttung im Bereich von etwa 1 cm/s. Um Verstopfungen zu vermeiden, sollte der Korndurchmesser über 1,5 mm liegen. Bei Belüftungstrocknung ist der Rohrabstand deutlich zu reduzieren, da eine wesentlich höhere Luftmenge benötigt wird.
Was ist bei der Verlegung im Lager und beim Wanddurchbruch wichtig?
Für die Luftzuführung werden an der Stirnwand Wanddurchbrüche mit einem Durchmesser von ca. 420 mm vorgesehen. Der Abstand der Durchbrüche zu den Seitenwänden sollte maximal 2 m betragen, der Abstand zwischen den Rohren maximal 4 m. Das Rohr wird zusammengeschoben eingelegt, sodass der Luftanschluss durch den Wanddurchbruch geführt werden kann. Beim Befüllen ist das Rohr gleichmäßig zu bedecken, um Luftverluste zu vermeiden.
Wie wird das Gebläse angeschlossen und wie verhindere ich ein Abrutschen des Schlauchs?
Der Anschluss erfolgt über einen flexiblen Luftschlauch, der am Belüftungsanschluss des Rohres aufgeschoben wird. Der Anschluss ist mit einer Wulst ausgeführt; dadurch lässt sich der Schlauch mit Schelle oder Spannband sicher fixieren und ein Abrutschen im Betrieb wird reduziert. Achten Sie zusätzlich darauf, dass der Anschlussbereich nicht beschüttet wird, damit die Verbindung frei bleibt.
Warum dürfen Verlängerung und Anschlussübergang nicht beschüttet werden?
Die Übergangsbereiche sollten frei bleiben, damit der Luftstrom nicht behindert wird und keine Blockaden entstehen. Der Hersteller weist darauf hin, dass Verlängerung und Anschlussübergang nicht beschüttet werden dürfen und hierfür der erste Rohrabschnitt unperforiert verwendet werden soll. Praktisch bedeutet das: Übergänge bewusst freihalten und die Abdeckung so gestalten, dass keine Schüttgüter in kritische Bereiche nachrutschen.
Wie wird das Rohr nach dem Einsatz herausgezogen und was ist sicherheitstechnisch zu beachten?
Zum Herausziehen dient das innenliegende Stahlseil. Das Rohr wird langsam und gleichmäßig aus der Schüttung gezogen, z. B. mit Seilwinde oder Schlepper. Als Richtwert wird eine benötigte Zugkraft von ca. 2 t angegeben; eine maximale Zugkraft von 3 t darf nicht überschritten werden, um Seilbruch oder Schäden an Befestigungspunkten zu vermeiden. Vor dem Ziehen sind Seil und Verbindungselemente zu prüfen. Während des Herausziehens dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich des Seiles aufhalten.
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Ambros Schmelzer & Sohn GmbH & Co. KG
Dr.-Zimmer-Straße 28
95679 Waldershof
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